Volkstrauertag in Dittwar
16/11/2025
Am Sonntag, den 16.11.2025 wurde auch in Dittwar der Volktrauertag begangen. Um 17 Uhr setzte sich der Zug der Teilnehmer vom Dorfplatz aus in Bewegung, angeführt von der freiwilligen Feuerwehr, die mit ihren Fackeln für ein stimmungsvolles Ambiente sorgten. Am Denkmal vor dem Friedhof begann dann die Veranstaltung.
Zuerst begrüßte der Ortsorsther Mathias Lotter die Anwesenden, insbesondere Herrn Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, den Vizepräsidenten des Landtages von Baden-Württemberg, die Vertreter der örtlichen Vereine und die Mitglieder des Ortschaftsrates sowie die Anwesenden Reservisten und aktiven Mitglieder der Bundeswehr. Danach trug die Chorgemeinschaft WerDi das Lied „Oh Herr, gib Frieden“ vor.
In seiner folgenden Ansprache bedauerte der Ortsvorsteher, dass durch die immer weniger werdenden Zeitzeugen vergangener Kriege die Bedeutung des Volktrauertages immer mehr an Bedeutung verliert. Aber der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und immer wieder aufflammende Scharmützel im Nahen Osten zeigen uns, dass die Lage in Europa instabil ist wie selten. Wir müssen uns alle immer wieder mit dem Ernstfall Krieg auseinandersetzten. Wegschauer bringt nichts. Darum ist der Volkstrauertag ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur, denn es ist wichtiger denn je, zurückzuschauen und zu erkennen, dass unsere Vergangenheit ein Mahnmal für unsere Zukunft sein muss.
Nach einem Musikstück der Musikkapelle verlas Ortsvorsteher Lotter das Totengedenken, ehe die Chorgemeinschaft WerDi das Grablied „Wenn von uns fortgegangen“ vortrug. Danach übergab Ortsvorteher Lotter das Wort an Prof. Dr. Wolfgang Reinhart.
Prof. Reinhart erinnerte in seiner Ansprache an die vielen Millionen Männer, Frauen und Kinder, die in der beiden Weltkriegen ihr Leben verloren haben. Besonders erinnerte er an die vielen Toten in den Vernichtungslagern der Nazis und des bombenterrors, von Flucht und Verschleppung. Aus seiner eigenen Familie berichtete er, dass er selbst zur ersten Generation gehört, die die längste Zeit des Friedens in Europa erleben durfte, die es jemals gab. Wir sollten uns alle vor Augen halten, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit auf der Welt ist. Durch den russischen Angriff auf die Ukraine ist diese europäische Friedensordnung zutiefst erschüttert worden. Ein ebenso tragisches Mahnmal ist der Angriff der Hamas auf Israel im Oktober 2023. Aus diesen Gründen ist die Botschaft des Volkstrauertages heute aktueller denn je. Wir alle können Verantwortung übernehmen, indem wir angesichts der Kriege in der Welt die Erinnerung an die schrecklichen Folgen lebendig halten. Frieden ist nach seinen Worten kein abstrakter Begriff, sondern das Ergebnis fortwährender Anstrengungen. Unser Grundgesetz und die Aussöhnung in Europa legten die Grundlage für den Wohlstand und die Freiheit, die wir heute geniesen. Alles in allem sollten wir den Volkstrauertag als einen Tag begreifen, der uns zeigt, dass Zusammenarbeit, Respekt, Solidarität und Vertrauen als Basis für eine Zukunft in Freiheit, Frieden und Wohlstand Voraussetzung sind.
Nach einem erneuten Musikstück der Musik- und Feuerwehrkapelle und der gemeinsam gesungenen Nationalhymne bedankte sich Ortsvorsteher Lotter bei den Teilnehmern der Veranstaltung und wünschte allen weiterhin viele Jahre des Friedens.
Unten seht ihr einige Bilder von dieser Veranstaltung. Wer die gesamte Bilderstrecke in voller Auflösung anschauen möchte, kann dies wie üblich auf der Startseite unter dem Button "Bilder aus Dittwar" und dort im Ordner "Volkstrauertag 2025" tun. An dieser Stelle auch nochmals vielen Dank an unsere Jugendreporterin Mia Lotter, die mich während des Singens der Chorgemeinschaft an der Kamera vertreten hat.
Zuerst begrüßte der Ortsorsther Mathias Lotter die Anwesenden, insbesondere Herrn Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, den Vizepräsidenten des Landtages von Baden-Württemberg, die Vertreter der örtlichen Vereine und die Mitglieder des Ortschaftsrates sowie die Anwesenden Reservisten und aktiven Mitglieder der Bundeswehr. Danach trug die Chorgemeinschaft WerDi das Lied „Oh Herr, gib Frieden“ vor.
In seiner folgenden Ansprache bedauerte der Ortsvorsteher, dass durch die immer weniger werdenden Zeitzeugen vergangener Kriege die Bedeutung des Volktrauertages immer mehr an Bedeutung verliert. Aber der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und immer wieder aufflammende Scharmützel im Nahen Osten zeigen uns, dass die Lage in Europa instabil ist wie selten. Wir müssen uns alle immer wieder mit dem Ernstfall Krieg auseinandersetzten. Wegschauer bringt nichts. Darum ist der Volkstrauertag ein wichtiger Bestandteil unserer Kultur, denn es ist wichtiger denn je, zurückzuschauen und zu erkennen, dass unsere Vergangenheit ein Mahnmal für unsere Zukunft sein muss.
Nach einem Musikstück der Musikkapelle verlas Ortsvorsteher Lotter das Totengedenken, ehe die Chorgemeinschaft WerDi das Grablied „Wenn von uns fortgegangen“ vortrug. Danach übergab Ortsvorteher Lotter das Wort an Prof. Dr. Wolfgang Reinhart.
Prof. Reinhart erinnerte in seiner Ansprache an die vielen Millionen Männer, Frauen und Kinder, die in der beiden Weltkriegen ihr Leben verloren haben. Besonders erinnerte er an die vielen Toten in den Vernichtungslagern der Nazis und des bombenterrors, von Flucht und Verschleppung. Aus seiner eigenen Familie berichtete er, dass er selbst zur ersten Generation gehört, die die längste Zeit des Friedens in Europa erleben durfte, die es jemals gab. Wir sollten uns alle vor Augen halten, dass Frieden keine Selbstverständlichkeit auf der Welt ist. Durch den russischen Angriff auf die Ukraine ist diese europäische Friedensordnung zutiefst erschüttert worden. Ein ebenso tragisches Mahnmal ist der Angriff der Hamas auf Israel im Oktober 2023. Aus diesen Gründen ist die Botschaft des Volkstrauertages heute aktueller denn je. Wir alle können Verantwortung übernehmen, indem wir angesichts der Kriege in der Welt die Erinnerung an die schrecklichen Folgen lebendig halten. Frieden ist nach seinen Worten kein abstrakter Begriff, sondern das Ergebnis fortwährender Anstrengungen. Unser Grundgesetz und die Aussöhnung in Europa legten die Grundlage für den Wohlstand und die Freiheit, die wir heute geniesen. Alles in allem sollten wir den Volkstrauertag als einen Tag begreifen, der uns zeigt, dass Zusammenarbeit, Respekt, Solidarität und Vertrauen als Basis für eine Zukunft in Freiheit, Frieden und Wohlstand Voraussetzung sind.
Nach einem erneuten Musikstück der Musik- und Feuerwehrkapelle und der gemeinsam gesungenen Nationalhymne bedankte sich Ortsvorsteher Lotter bei den Teilnehmern der Veranstaltung und wünschte allen weiterhin viele Jahre des Friedens.
Unten seht ihr einige Bilder von dieser Veranstaltung. Wer die gesamte Bilderstrecke in voller Auflösung anschauen möchte, kann dies wie üblich auf der Startseite unter dem Button "Bilder aus Dittwar" und dort im Ordner "Volkstrauertag 2025" tun. An dieser Stelle auch nochmals vielen Dank an unsere Jugendreporterin Mia Lotter, die mich während des Singens der Chorgemeinschaft an der Kamera vertreten hat.




