Trockenhang wieder frisch gemäht!
06/09/2025
Ab dem 3. September dieses Jahres wurde begonnen, den Trockenhang, den der Heimat- und Kulturverein im Auftrag der Stadt pflegt, wieder einmal zu mähen. Wie jedes Jahr wurden einige Teile vorher mit Flatterband gekennzeichnet, die in diesem Jahr nicht gemäht werden sollten, um den dortigen teilweise sehr seltenen Pflanzen die Möglichkeit zu geben, als "Samenspender" für die Weiterverbreitung und zum Erhalt der Artenvielfalt am Hang zu wirken. Diese Vorgehensweise hat sich in den letzten Jahren sehr bewährt, die Biodiversität in diesem Bereich hat erfreulicherweise zugenommen.
Die zu mähenden Teile wurden dann im Laufe der Woche gemäht und am heutigen Samstag stand dann die Arbeit an, das Mähgut auf den Kompostplatz der Stadt Tauberbischofsheim abzufahren. Durch die Unterstützung der Gärtnerei Uihlein aus Königheim hatten wir dazu nicht nur Traktoren mit landwirtschaftlichen Anhängern zur Verfügung, sondern auch einen LKW, so dass die Arbeit zügig voranging. Das Mähgut wurde auf Planen gepackt und dann zum landwirtschaftlichen Weg gezogen, wo es von den fleißigen Helferinnen und Helfern auf die Anhänger bzw. den LKW verladen wurde. Da diese Arbeit schon mehrfach in den letzten Jahren erledigt wurde, ging es diesmal routiniert und schnell vonstatten. Kurz vor 11 Uhr war alles erledigt und die Arbeiterinnen und Arbeiter konnten sich auf den Weg zum HuK-Keller machen, wo Michaela Gessler schon einen herrlichen Wurstsalat mit Semmeln und Obst und Gemüse aufgetischt hatte. Es war ein schöner Abschluss für einen super verlaufenen Arbeitstag an der frischen Luft.
Unten sind einige Bilder der Aktion zu sehen. Wer mehr davon sehen möchte, kann auf der Startseite unter dem Button "Bilder aus Dittwar" und dann "Trockenhang 2025" auch die restlichen Bilder anschauen.
Die zu mähenden Teile wurden dann im Laufe der Woche gemäht und am heutigen Samstag stand dann die Arbeit an, das Mähgut auf den Kompostplatz der Stadt Tauberbischofsheim abzufahren. Durch die Unterstützung der Gärtnerei Uihlein aus Königheim hatten wir dazu nicht nur Traktoren mit landwirtschaftlichen Anhängern zur Verfügung, sondern auch einen LKW, so dass die Arbeit zügig voranging. Das Mähgut wurde auf Planen gepackt und dann zum landwirtschaftlichen Weg gezogen, wo es von den fleißigen Helferinnen und Helfern auf die Anhänger bzw. den LKW verladen wurde. Da diese Arbeit schon mehrfach in den letzten Jahren erledigt wurde, ging es diesmal routiniert und schnell vonstatten. Kurz vor 11 Uhr war alles erledigt und die Arbeiterinnen und Arbeiter konnten sich auf den Weg zum HuK-Keller machen, wo Michaela Gessler schon einen herrlichen Wurstsalat mit Semmeln und Obst und Gemüse aufgetischt hatte. Es war ein schöner Abschluss für einen super verlaufenen Arbeitstag an der frischen Luft.
Unten sind einige Bilder der Aktion zu sehen. Wer mehr davon sehen möchte, kann auf der Startseite unter dem Button "Bilder aus Dittwar" und dann "Trockenhang 2025" auch die restlichen Bilder anschauen.
Zum Abschluss noch drei Bilder von Michaela von der festlich gedeckten Mittagstafel nach der Arbeit.
Interessanter Vortrag über Gesteine der Heimat
12/09/2025
Am vergangenen Freitag konnten interessierte Zuhörer einen lehrreichen Vortrag zum Thema „Gesteine unserer Heimat“ im Keller des Heimat- und Kulturvereins Dittwar erleben. Vortragender war der pensionierte Lehrer Hubert Segeritz aus Lauda, der das Thema den Zuhörern mit sehr viel Sachverstand nahebringen konnte.
Pünktlich um 19 Uhr konnte der Vorstand des HuK, Kurt Hammrich, die Veranstaltung im bis zum letzten Platz gefüllten Keller mit einigen Grußworten eröffnen und dann das Wort an Herrn Segeritz übergeben. Dieser stellte sich kurz vor und erklärte dann den Anwesenden, wie er durch seinen Vater, einen ehemaligen Steinmetz, zu dem Hobby „Gesteine“ kam. Dann begann auch schon sein Vortrag mit einigen Bildern von Bildstöcken aus Dittwar in verschiedenen Sandsteinvarianten, einem Bild des oberschlächtigen Wasserrades in Oberlauda mit dem dort sichtbaren Kalkstein sowie der aus Kalktuff gebauten Grotte an der Kirche in Lauda. Er erklärte dazu auch kurz, wie diese Gesteine entstanden sind und wie sie sich unterscheiden.
Weiter ging es mit einem Ausflug in die Evolutionsgeschichte. Vor etwa 1 Milliarde Jahren tauchten die ersten mehrzelligen Lebewesen auf der Erde auf, vor etwa 540 Millionen Jahren kam es zur sogenannten „kambrischen Explosion“, als sich die Formen des Lebens auf der Erde sehr schnell und sehr stark vermehrten. Es folgten mehrere einschneidende Katastrophen, die fast zum kompletten Erlöschen des Lebens auf der Erde geführt hatten. Ab dem Trias vor ca. 250 Millionen Jahren bildeten sich die Gesteine, die wir heute kennen. Dazu ließ er auch Beispielobjekte herumgehen, die aus seiner Sammlung stammen. Sie enthielten unter anderem auch schöne Versteinerungen verschiedener Ammoniten.
Vor etwa 65 Millionen Jahren schließlich führte ein verheerender Asteroideneinschlag im Gebiet der heutigen mexikanischen Halbinsel Yukatan zum Aussterben der Saurier und die Zeit der Säugetiere begann. Durch die Plattentektonik, also das „Umherwandern“ der Kontinentalplatten auf der Erde und die damit verbundene Subduktion und Gebirgsbildung wurden die ursprünglich waagrechten Gesteinsschichten aufgewölbt und in ihrer Ausrichtung verschoben. Der Vortragende zeigte dazu Bilder aus verschiedenen Bereichen der Erde wie dem Grand Canyon in den USA und den Alpen, die diese Erscheinungen sehr deutlich darstellten. In Schaubildern konnte er sehr anschaulich darstellen, wie dadurch die unterschiedlichen Gesteinsarten in unserer engen und weiteren Umgebung an die Oberfläche kamen. Mit ein Grund für die vielen unterschiedlichen Gesteinsarten waren natürlich auch die verschiedenen Überflutungen und das zwischenzeitlich Trockenfallen unserer Gegend.
Zum Schluss ging Herr Segeritz noch auf die verschiedenen Warm- und Eiszeiten in den letzten eine Million Jahren ein, bei der durch den Menschen verursachten Umweltbedingungen zur Zeit die Erwärmung in einer Stärke zunimmt, die in dieser Geschwindigkeit vorher noch nie beobachtet wurde.
Um 20:30 Uhr konnte Joachim Gessler sich dann im Namen des HuK bei Herrn Segeritz für den sehr lehrreichen Vortrag bedanken. Er überreichte als Dankesgeschenk einen Kalender mit Bildern von Ulrich Zeller von teilweise sehr seltenen Schmetterlingen auf der Gemarkung Dittwar. Die Zuhörer blieben anschließend noch einige Zeit bei angeregten Unterhaltungen sitzen.
Auch hier wieder einige Fotos von der Veranstaltung. Alle Bilder gibts wie üblich auf der Titelseite unter "Bilder aus Dittwar" und dann "Gesteine".
Pünktlich um 19 Uhr konnte der Vorstand des HuK, Kurt Hammrich, die Veranstaltung im bis zum letzten Platz gefüllten Keller mit einigen Grußworten eröffnen und dann das Wort an Herrn Segeritz übergeben. Dieser stellte sich kurz vor und erklärte dann den Anwesenden, wie er durch seinen Vater, einen ehemaligen Steinmetz, zu dem Hobby „Gesteine“ kam. Dann begann auch schon sein Vortrag mit einigen Bildern von Bildstöcken aus Dittwar in verschiedenen Sandsteinvarianten, einem Bild des oberschlächtigen Wasserrades in Oberlauda mit dem dort sichtbaren Kalkstein sowie der aus Kalktuff gebauten Grotte an der Kirche in Lauda. Er erklärte dazu auch kurz, wie diese Gesteine entstanden sind und wie sie sich unterscheiden.
Weiter ging es mit einem Ausflug in die Evolutionsgeschichte. Vor etwa 1 Milliarde Jahren tauchten die ersten mehrzelligen Lebewesen auf der Erde auf, vor etwa 540 Millionen Jahren kam es zur sogenannten „kambrischen Explosion“, als sich die Formen des Lebens auf der Erde sehr schnell und sehr stark vermehrten. Es folgten mehrere einschneidende Katastrophen, die fast zum kompletten Erlöschen des Lebens auf der Erde geführt hatten. Ab dem Trias vor ca. 250 Millionen Jahren bildeten sich die Gesteine, die wir heute kennen. Dazu ließ er auch Beispielobjekte herumgehen, die aus seiner Sammlung stammen. Sie enthielten unter anderem auch schöne Versteinerungen verschiedener Ammoniten.
Vor etwa 65 Millionen Jahren schließlich führte ein verheerender Asteroideneinschlag im Gebiet der heutigen mexikanischen Halbinsel Yukatan zum Aussterben der Saurier und die Zeit der Säugetiere begann. Durch die Plattentektonik, also das „Umherwandern“ der Kontinentalplatten auf der Erde und die damit verbundene Subduktion und Gebirgsbildung wurden die ursprünglich waagrechten Gesteinsschichten aufgewölbt und in ihrer Ausrichtung verschoben. Der Vortragende zeigte dazu Bilder aus verschiedenen Bereichen der Erde wie dem Grand Canyon in den USA und den Alpen, die diese Erscheinungen sehr deutlich darstellten. In Schaubildern konnte er sehr anschaulich darstellen, wie dadurch die unterschiedlichen Gesteinsarten in unserer engen und weiteren Umgebung an die Oberfläche kamen. Mit ein Grund für die vielen unterschiedlichen Gesteinsarten waren natürlich auch die verschiedenen Überflutungen und das zwischenzeitlich Trockenfallen unserer Gegend.
Zum Schluss ging Herr Segeritz noch auf die verschiedenen Warm- und Eiszeiten in den letzten eine Million Jahren ein, bei der durch den Menschen verursachten Umweltbedingungen zur Zeit die Erwärmung in einer Stärke zunimmt, die in dieser Geschwindigkeit vorher noch nie beobachtet wurde.
Um 20:30 Uhr konnte Joachim Gessler sich dann im Namen des HuK bei Herrn Segeritz für den sehr lehrreichen Vortrag bedanken. Er überreichte als Dankesgeschenk einen Kalender mit Bildern von Ulrich Zeller von teilweise sehr seltenen Schmetterlingen auf der Gemarkung Dittwar. Die Zuhörer blieben anschließend noch einige Zeit bei angeregten Unterhaltungen sitzen.
Auch hier wieder einige Fotos von der Veranstaltung. Alle Bilder gibts wie üblich auf der Titelseite unter "Bilder aus Dittwar" und dann "Gesteine".
















